Virtuelle Lesungen – meine Erfahrung

Gestern durfte ich meine erste virtuelle Lesung – über Second Life und Discord – zusammen mit anderen Autoren aus der Anthologie „Traum und Aufbruch“ abhalten. Es war definitiv eine interessante Erfahrung, auch wenn wir von allerlei technischen Problemen geplagt wurden.
Trotzdem großartig.

Es war nicht die erste virtuelle Lesung, der ich beigewohnt habe. Zuvor konnte ich schon andere Lesungen und auch mal einen Stand-Up-Comedy Auftritt erleben. Und aus der Perspektive des Besuchers fand ich das Erlebnis immer wirklich überzeugend. Man sitzt gemütlich zu Hause und genießt trotzdem eine tolle Veranstaltung.

Als Vorleser nun war das Erlebnis etwas anders. Bei Lesungen vor lebendigem Publikum bekommt man ständig Feedback, man sieht den Besuchern in die Augen, hört und spürt ihre Anwesenheit. Dagegen ist es extrem merkwürdig praktisch nur sich selbst vor zu lesen. Zwischendurch hab ich mich gefragt: Sind die überhaupt noch da?
Gewöhnungsbedürftig.
Es hat trotzdem großen Spaß gemacht und ich werde es bestimmt wieder tun. Inzwischen hab ich ja doch einiges an Material für die eine oder andere Lesung.

Wie steht es mit euch? Wart ihr dabei? Würdet ihr euch in eine Lesung von mir einloggen? Soll sich ja lohnen 😉

2 Kommentare

  1. Ja wir haben die Lesungen gehört,leider mit Störungen.
    Da ich ja etwas älter bin,kenne ich vom Radio 📻 (Anno Tubak) Geschichten zu Hören !
    Es ist spannender wenn ein anderer liest!
    Ich fand es Klasse !!!
    Also warte ich auf die nächste Lesung! Dankeschön!!!!!

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