Stephen King und virtuelle Lesungen

Ich bin endlich dazu gekommen, Stephen Kings „Das Leben und das Schreiben“ zu lesen. Jetzt werdet ihr sagen: „Aber Francis, du schreibst seit Jahren und hast ein duzend Schreibratgeber durchgearbeitet, und hattest bisher das Werk über das Schreiben nicht gelesen?“
Ja, tatsächlich, ich hatte das Buch schon lange auf meinem Schirm, es aber nie in Händen gehalten. Zu Weihnachten habe ich das gute Stück endlich bekommen und inzwischen verschlungen. Das Werk ist ausnehmend unterhaltsam geschrieben und bei manchen Geschichten aus seinem Leben, vergisst man fast, dass es wirklich passiert ist.

Einiges hat mir der Meister der Weird Fantasy mitgegeben, insgesamt musste ich jedoch feststellen, dass Mr. King sich in seiner Art zu schreiben stark von mir unterscheidet. Immerhin verstehe ich jetzt, was er unter Schreibblockade versteht und warum ich dieses Problem bisher nicht hatte.

Dazu hat es sich ergeben, dass ich im Rahmen des „Brennenden Buchstaben“-Lesekreises am 7. April eine virtuelle Lesung in Second Life haben. An so einer Lesung habe ich schon letztes Jahr teilgehabt, damals mit meiner Kurzgeschichte die in Traum und Aufbruch erschienen ist, aber dieses Mal habe ich eine ganze Stunde für mich. Also merkt euch den Termin vor, Sonntag, 07.04. um 21 Uhr.

Letzthin ist heute wieder Dienstag, auf Twitter gibt es eine neue Storyidee von mir zu lesen. Kürzlich hat man mich gefragt, warum ich da meine Ideen verbreite und die Antwort ist schlicht – damit sie raus können. Ich habe viel zu viele um sie alle in die Tat umzusetzen, und bevor sie auf digitalen Notizzetteln versauern, verbreite ich sie lieber. Nur so. Zum Spaß.

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