Fortsetzungsnovelle Stimmen: Monat 8 – Haus C

Nach langem Überlegen habe ich entschieden, dass heute die letzte Umfrage für Stimmen erscheint. Am Ende des 8. Teils könnt ihr ein letztes mal abstimmen. Warum? Nun, ich muss jetzt langsam in Richtung des Finales meiner kleinen Novelle denken und habe da auch schon einige Vorstellungen – basierend auf euren Umfrageergebnissen – aber sehe Schwierigkeiten darin, die Geschichte zu einem konsistenten Ende zu führen, wenn ich weiterhin euch die Entscheidung überlasse, wie es weitergeht.


Es musste eine Erklärung für das Verhalten des Botschafters, und für die vielen anderen merkwürdigen Dinge in der Kurklinik, geben. Sam war überzeugt, dass die Antwort in Haus C liegen musste. Während des Nachmittags warf er immer wieder Blicke aus dem Fenster des Haupthauses um das verdammte Nebengebäude unter die Lupe zu nehmen.
Viel konnte er zwar nicht in Erfahrung bringen, doch zumindest sah er, dass die Therapeuten die ein und aus gingen, keinen Schlüssel sondern eine Art Zugangskarte verwendeten. Das Haus war also besonders geschützt – keine große Überraschung. Was aber sollte Sam dagegen tun? Kurz erwog er, jemandes Zugangskarte zu stehlen. Aber da er seit der sechsten Klasse, wo er der süßen Mara viermal den Füller geklaut hatte, keinen Diebstahl mehr begangen hatte, traute er sich das nicht zu. Mara war damals auch nicht mit ihm gegangen. War ja auch ein selten dämlicher Plan.
Einen der Therapeuten niederzuschlagen, klang zu stark nach Hollywood. Wo würde er den Mann verstecken? Die Chance schon beim Versuch zu scheitern war enorm. Und im Gebäude konnte dann trotzdem noch ein Anderer auf ihn warten.
Dann fiel sein Blick auf den Feueralarm. Wenn der losginge, wäre das Gebäude schon mal leer. Ein guter Anfang. Aber würde der Alarm in der ganzen Gelände losgehen? Oder musste er dafür den Alarmknopf im Haus C drücken? Letzteres war wahrscheinlich und damit biss sich der Hund in den Schwanz.
Sein letzter Gedanke bevor seine Schicht ihr Ende fand, glitt zu Sascha. Der ITler hatte vielleicht Zugriff auf die Zugangskarten, konnte ihm eine Kopie beschaffen. Zwar konnte Sam auf ein Gespräch mit dem Verrückten verzichten, aber es war sein einziger, brauchbarer Ansatz.
»Müssen Sie so infernalisch atmen?«, raunte ihn der Patient an, den er gerade behandelte. Offenbar hatte Sam laut geseufzt.
»Nein«, antwortete er und massierte so kräftig er konnte.

»Sieh an, sieh an, wer kommt denn da zu seinem Herren?«, säuselte Sascha ihm entgegen. Mit selbstgefälligem Grinsen begrüßte der rundliche ITler Sam, als der hinunter in den Keller kam.
»Lass stecken, Sascha. Sag mir lieber ob du mir eine Zugangskarte zu Haus C besorgen kannst.«
Sascha lachte auf. »Freundchen, ich glaube du hast unser Gespräch falsch verstanden. Du bist mir ausgeliefert und tust für mich, um was ich dich bitte. Tatsächlich habe …«
Sam unterbrach ihn: »Falsch! Du hast einen Dreck gegen mich in der Hand. Ich hingegen könnte zum Professor gehen und ihm brühwarm erzählen, dass sein Computerspezi seine wichtige Datenbank gehackt hat um damit Machtspielchen zu spielen. Was glaubst du was Unterbruch mit dir macht? Also, raus mit der Sprache, kannst du mir eine Zugangskarte kopieren oder sowas?«
Für einen Moment saß Sascha mit offenem Mund auf seinem Stuhl. Als er endlich seine Sprache wiederfand, räusperte er sich erst und sagte dann langsam: »Nein.«
»Nein, weil du dich nicht von mir erpressen lassen willst, oder nein weil du nicht kannst
»Nein, ich kann nicht«, sagte Sascha zähneknirschend. »Ich hab Zugriff auf fast alles auf dem Gelände, aber nicht auf die Sicherheitsanlagen in Haus C. Was willst du da überhaupt? Der Unterbruch hält es geheim, wenn der dich kriegt bist du hier raus.«
»Na, wenn der Unterbruch erfährt, was du machst, bist du raus. Trotzdem machst du’s. Ich frag mich viel mehr, warum nicht schon andere Leute in Haus C eingedrungen sind. Das ist doch nicht normal, was da passiert.«
Sascha rieb sich die Wange und drehte sich zum Computer zurück. Kurz dachte Sam, er wollte das Gespräch einfach abbrechen. Dann antwortete er, den Blick auf seine Bildschirme geheftet: »Die haben alle Dreck am Stecken, weißt du doch. Die halten den Kopf unten und sind froh, dass sie nicht in Haus C gesteckt werden. Sie kassieren gutes Geld und halten die Schnauze. Aus dem Grund kann ich sie auch nach Belieben erpressen – die haben mehr Angst in ihre Heimat zurück zu müssen, als davor mir kleine Gefälligkeiten zu erweisen. Sei doch mal ehrlich: Wenn du zurück nach Berlin gehst, was wartet da auf dich? Hier hast du einen anständigen Job mit richtig guter Bezahlung. Da drückt man ein Auge zu, manchmal sogar zwei, wenn der eigene Boss seltsame Häuser mit fragwürdigen Therapien unterhält. Klar bin ich neugierig und würde gerne wissen, was der Alte dort mit den reichen Scheißern macht, aber … dafür riskier ich doch nix.«
Die Worte gaben auch Sam zu denken. Wenn ihn der Professor wieder fortschickte, und das war bei einem Einbruch in Haus C nicht unwahrscheinlich, wäre Sam wieder arbeitslos und mit knapper Kohle ausgestattet. Und worum ging es schon? Den Botschafter kannte er doch kaum.
Poryadochno Chelovek‹ – ›guter Mensch‹ hatte der Russe gesagt. Vielleicht war es an der Zeit ein guter Mensch zu sein.
»Du sollst nix riskieren, sondern mir eine Zugangskarte besorgen. Kopieren. Hacken. Keine Ahnung.«
Sascha warf den Kopf herum und keifte: »Geht nicht, hab ich doch schon gesagt. Lass mich in Ruhe.«
Enttäuscht wollte sich Sam gerade umwenden, als ihm eine Idee kam. »Du hast doch Kontrolle über alles andere in der Klinik, hast du gesagt, richtig?«
»Keine Schlüsselcodes, kein Kamerazugriff, nichts von der Sicherheit in Haus C«, antwortete Sascha genervt.
»Weißt du wie der Feueralarm geschaltet ist? Wenn der im Haupthaus los geht – geht der auch in den anderen Häusern los?«, bohrte Sam weiter.
»Nein, die Systeme sind getrennt. Jedes Gebäude hat seinen eigenen Alarm.«
»Könntest du von hier aus den Alarm in Haus C auslösen?«
Sascha schüttelte den Kopf. »Schon, aber das würde teuer und auf jeden Fall auf mich zurück fallen. Immerhin hat ja dann keiner den Alarm im Haus gedrückt. Das mach ich nicht.«
Sam dachte einen Moment nach. »Aber … wenn du den Alarm auslöst und ich hineinschlüpfe, dann könnte ich ja nachträglich einen der Knöpfe auslösen. Die gibt’s doch auf jeder Etage. Dann bist du aus dem Schneider.«
Jetzt dachte Sascha für einen Augenblick nach. Sein Blick glitt zur Decke. »Na gut«, sagte er schließlich, »das könnte gehen. Sollte man dich schnappen, muss ich mich darauf verlassen, dass du keinen Ton von meiner Hilfe sagst, verstanden?«
»Sascha, mein naiver Freund, wir haben doch schon festgestellt, dass dir keine Wahl bleibt. Du hilfst mir, oder ich geh gleich hoch zum Büro des Professors und erzähle ihm von deinem Erpressercomputer da. Also haben wir einen Deal?«

Sie verabredeten, dass der Alarm am nächsten Morgen um 10:06 Uhr losgehen sollte. Daher besprach Sam noch am gleichen Abend mit Björn, dass er seinen ersten Patienten erst um 11 Uhr behandeln wollte. Der Schwede hatte zuletzt sehr von Sam profitiert und gab keine Widerworte. Die Nacht läutete Sam früh ein, er wollte am nächsten Tag früh aufstehen und das Ein und Aus des Gebäudes genau beobachten. Wenn der Letzte das Haus verließ, musste er durch die Tür schlüpfen. Dafür musste er natürlich wissen, wer der Letzte war.

Den klirrenden Wecker der ihn um halb sechs Uhr aus den Träumen riss, hätte Sam am liebsten gegen die Wand geschleudert. Der Wecker gehörte ihm nicht, also zog er es vor sich zu beherrschen und dafür aus dem Bett zu kriechen um zu duschen. Um Punkt Sechs wollte er als der Erste in der Mensa sein, sich ein Brot schmieren und dann einen guten Platz suchen, um für fast vier Stunden sein Ziel observieren zu können.
»Du bist aber früh auf«, konstatierte Julia, die das Frühstück bereitete als er in die Mensa trat. Außer ihr war noch niemand im Raum. »Eine neue Seite an dir?«
»Ich konnte einfach nicht pennen«, log er beiläufig und griff schon nach dem ersten Brot.
»Naja, die Ränder unter deinen Augen flehen jedenfalls um Schlaf. Der Kaffee ist sofort durch, ich bring dir eine Tasse an den Tisch.«
Sam winkte ab. »Nein, danke. Ich nehm’ das Brot auf die Hand und geh etwas spazieren. Man sieht sich.«
»Oh, ja … wie du meinst. Frische Luft soll ja gut …«
Da war Sam schon aus der Tür.

Er suchte nicht lange und fand einen übersichtlichen Platz von dem aus der Eingang zum Haus C gut zu sehen war, ohne dass man ihn gut sehen konnte. Der beginnende Tag war kühl und Sam fröstelte bald, doch ihm blieb jetzt keine andere Wahl. Er hatte nur die eine Chance und wollte seine Risiken so klein wie möglich halten.
Akribisch zählte er die Therapeuten und Patienten, wie sie das Haus betraten und verließen. Zu seiner Überraschung war auch Professor Unterbruch dabei, betrat das Gebäude kurz nach acht Uhr. Als die verbleibende Zeit bis zum Alarm schwand, machte Sam eine Inventur. Zwei Therapeuten, drei Patienten und Professor Unterbruch befanden sich im Haus C. Hinter dem Sechsten der das Haus verließ musste durch die Türe schlüpfen. Um 10:02 Uhr kroch er aus seinem Versteck hervor und schlenderte beiläufig zu seiner zweiten Position nahe der Tür. Hinter einem Pfeiler wollte er ausharren. Auf dem Weg grüßte er spazierende Patienten, die offenbar Haus C schon hinter sich hatten. Er ging betont langsam, doch seine Hände begannen bereits zu schwitzen und sein Herz zu pochen.
10:04 Uhr schielte er vorsichtig um die steinerne Säule. Wenn jetzt jemand zum Haus ging, würde er Sam sehr wahrscheinlich sehen. Es war eine gefährliche Stelle, aber die einzige von der aus der Eingang schnell genug zu erreichen war. Immer wieder spähte er um den Pfeiler. Irritiert stellte er fest, dass seine Hände nervös an seiner Jacke herumfingerten.
10:06 Uhr auf Sams Uhr, doch noch immer kein Geräusch. Sein Blick sprang jetzt schnell zwischen Tür und Uhr hin und her, darauf gefasst, im rechten Moment los spurten zu können.
10:06 Uhr und 33 Sekunden als aus dem Haus C ein lautes, permanentes Sirren zu hören war. Sams Herz machte einen Sprung. Gleich war es soweit. Für endlose Sekunden starrte er auf den Eingang und wartete auf die herausstürmenden Leute. ›In der Schule wären die bei der Alarmübung durchgefallen, soviel ist klar‹, dachte Sam irgendwann. Innerlich wollte er über seinen eigenen Scherz lachen, doch seine schweißnasse Stirn strafte seinen Humor lügen.
Endlich wurde die Tür aufgestoßen. Einer der Therapeuten schob einen Patienten im Rollstuhl heraus. Kurz darauf folgte ein zweiter Patient der unverständlich vor sich hin brabbelte. Ihm folgte der zweite Therapeut mit dem letzten Patienten, ebenfalls im Rollstuhl. Jetzt fehlte nur noch der Professor.
Quälend lang ließ der alte Mann auf sich warten. Sam befürchtete schon, einer der Therapeuten könnte zurückeilen um Unterbruch zu holen. Doch dann ging die Tür erneut auf. Sam machte sich bereit hinüber zu spurten. Vorsichtig lugte er um die Säule herum. Unterbruch verließ das Haus, doch hielt einen Augenblick inne. Der Professor sah sich um. Hektisch duckte sich Sam zurück. Hatte der Alte ihn gesehen? Er hörte Schritte und Zeit durfte er jetzt nicht mehr verlieren. Wenn die Tür zu fiel, wäre alles umsonst gewesen.
Erneut schob er sich um die Säule und sah den Rücken des Professors – und die sich langsam schließende Tür. In einer merkwürdigen Mischung aus Eile und Bedacht, hechtete er so lautlos zum Türgriff wie er konnte. Er hielt den Griff gerade noch rechtzeitig in seiner schwitzigen Hand und beeilte sich ins Innere zu kommen.

Der schrille Ton des Alarm hallte durch den Gang und Sam orientierte sich. Am Ende des Flurs stand eine offene Tür, dahinter eine Art Gymnastikraum. Dort hatte er vor einigen Tagen einen der Physiotherapeuten ruppig mit einer alten Frau umgehen sehen. Er warf einen kurzen Blick in den Raum, nur um festzustellen, dass nichts Besonderes darin war. Ein einfacher Raum für Bewegungstherapie und Rehasport. Als er wieder auf den Flur trat, fiel ihm der Knopf für den Feueralarm auf. Ein kleiner Kasten mit einer Glasscheibe vorne sicherte den Knopf vor zufälligem Auslösen. Mit einem schnellen Schlag zertrümmerte Sam das Glas. Ein Problem weniger.
Zu seiner linken war ein kleiner Gang, rechts ein Treppenhaus mit Gängen nach oben und unten. Mit schnellen Schritten durchmaß er den Flur im Erdgeschoß und sah in alle Zimmer – Behandlungsräume, Umkleidezimmer, eine Abstellkammer, nichts von Bedeutung. Ohne Pause lief er zu den Treppen, wollte gerade nach oben, als abrupt der Lärm aufhörte. Geschockt blieb Sam stehen und lauschte. Stille. Verstohlen trat er zurück in den Gang und sah vorsichtig zur Tür hinüber. Niemand war zu sehen. Ob Sascha den Alarm abgeschaltet hatte? Er durfte keine Zeit verlieren. Hastig rannte er die Treppen hinauf, hätte sich beinahe hingelegt, als er drei Stufen auf einmal nehmen wollte, konnte sich aber im letzten Moment mit den Händen abfangen. Im ersten Stock war die Tür die aus dem Treppenhaus führte abgeschlossen. Die Therapeuten und der Professor hätten das vermutlich nicht gemacht, wenn sie hier gewesen wären, immerhin gab es einen Feueralarm. Andererseits hatte sich der Professor viel Zeit gelassen.
Das Nachdenken vergeudete wertvolle Sekunden, also rannte er zum zweiten Stock hoch und fand auch hier die Tür verschlossen. Ein Blick nach oben durch das Treppenhaus verriet ihm, dass noch zwei weitere Stockwerke darüber lagen. Dann kam ihm die Einsicht – er musste etwas übersehen haben! Zwei Patienten hatten in Rollstühlen gesessen und waren kurz nach einander herausgeschoben worden. Es musste einen Fahrstuhl geben.
Sam rannte hinunter und sah im Erdgeschoß nochmal in die Räume, jetzt etwas aufmerksamer. Direkt in dem ersten Raum zu seiner Rechten, einer Ankleide, sah er etwas, dass er für einen Wandschrank gehalten hatte, mit einem verräterischen Knopf an der Seite. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht als er die Taste drückte. Der Aufzug ging sofort auf und Sam trat ein. Überrascht stellte er fest, dass es nur Drücker für das Erdgeschoß und zwei verschiedene Kellerstockwerke gab. Er fackelte nicht lang und ließ sich vom Fahrstuhl in das erste Untergeschoß bringen.

Das Erste was Sam bemerkte, als er aus dem Aufzug trat, war das Licht. Der Gang in dem er nun stand, war mit bläulich getönten Leuchtstoffröhren ausgestattet. Nicht übertrieben Blau, nur eine leichte Verschiebung des Spektrums, so dass es auffiel. Sam war sich sicher, dass er auf der richtigen Spur war. Die Röhren gaben ein gleichmäßiges Summen von sich, das in Abwesenheit von anderen Lärmquellen mit dem Geräusch seines eigenen Atems verschmolz und Sam einen Schauer über den Rücken jagte.
Er wollte sich beeilen. Gleichzeitig bemerkte er jedoch den Schweiß der ihm von der Stirn rann. Was war das hier? Sam musste schlucken, schwer schlucken, was ihm in Erinnerung brachte, wie ausgetrocknet sein Hals war. Hektisch ging er zur nächsten Kreuzung, der Gang spaltete sich nach links und rechts, und blickte in die bläulichen Flure zu beiden Seiten.
Links sah er nach ein paar Metern das Treppenhaus, die Tür stand leicht offen. Wäre er direkt nach unten gegangen, hätte er wertvolle Minuten gespart. Noch während er sich innerlich ärgerte, schaute er nach rechts. Der Gang war kurz und endete in einer Doppeltür. Sam bekam das Gefühl den gesuchten Antworten näher zu kommen.
Als er die Tür aufstieß, betrat er eine bizarre Szenerie. Der Raum enthielt Equipment, das einem Operationssaal in einem Krankenhaus ähnelte: Ein großer OP-Tisch, Monitore und Besteckkästen, wäre das bläuliche Licht mit seinem penetranten Summen gewesen, hätte es eine Kopie aus einer gewöhnlichen Klinik sein können. Was ging hier vor? Seine Verwirrung wuchs, als er erkannte, dass an dem Tisch auf dem der Patient aufgebahrt würde, Vorrichtungen waren um ihn zu fixieren. An der linken Wand sah Sam eine ganze Menge beschriftete Blätter an Korkwänden. Er trat etwas näher um die Schrift lesen zu können, nur um festzustellen, dass er kein einziges Zeichen kannte. Das musste kyrillisch sein – nein, die Zeichen hatte er schon einmal gesehen, das war es nicht – oder etwas asiatisches? Die Symbole erinnerten an primitive Höhlenmalerei, wobei manche wie verschnörkelte ›M‹s oder ›K‹s oder ›P‹s aussahen. Gespenstisch.
Gerade als sich Sam daran machen wollte, den Raum weiter zu untersuchen, drang etwas an sein Ohr. Horchte zur Tür hinaus – tatsächlich, Stimmen. Jemand war zurück in das Haus C gekommen. Hektisch sah er sich um. Im hinteren Teil des Raumes standen einige Kisten, da würde er hinter passen – aber wann käme er dann wieder hinaus? Auf der anderen Seite war der Weg zum Treppenhaus nicht weit und die Therapeuten würden wahrscheinlich den Fahrstuhl nehmen. Doch was wenn nicht?


Was soll Sam jetzt tun?

Wie soll Sam reagieren?

  • Versteck dich in dem Raum und warte ab! (75%, 3 Stimmen)
  • Schnell, rette dich zum Treppenhaus! (25%, 1 Stimmen)

Stimmen: 4

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