Pläne und Realität

Mein Plan war ja, „die wütende Seele“ im Rohmanuskript bis Ende Oktober fertig zu haben. Und als ich Anfang Oktober mehr als 80% auf meinem Tacho gesehen habe, bin ich einfach davon ausgegangen, dass der Plan auch aufgehen wird …

Pustekuchen

Bei den letzten drei Kapiteln habe ich schnell gemerkt, dass etwas nicht passt, dass ich nicht voll hinter der Handlung stehe, wie ich sie geplant habe. Also zurück ans Reißbrett, mit Kollegen sprechen, Brainstormen.

Inzwischen habe ich einen neuen Plan, einen viel, viel besseren Plan, der die Geschichte rund um Melina und Jules und Jonathan zu einem würdigen Abschluss führt. Dafür jedoch brauche ich zwei komplett neue Kapitel im Mittelteil und muss mehrere Kapitel umschreiben. Insgesamt hat mich der neue Plan von 85% auf eher 66% zurückgeworfen. Weil ich aber parallel schon den NaNoWriMo ins Auge gefasst habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich die Fortsetzung von „Die zweite Seele“ pausiere und daran erst im Dezember weiter schreibe – mit neuem Elan und robustem Plan.

Ab morgen geht es dann mit „Geister des Ankh“ los – dank eurer Hilfe bei den Entscheidungen, steht da jetzt auch der ganze Plan – mal sehen ob ich die 50.000 diesen November schaffe und mich wieder NaNoWriMo-Gewinner nennen kann wie zuletzt 2017.

Was soll der Geiz – jeder der beim NaNo mitmacht und ernsthaft an seinem Handwerk arbeitet, egal ob er 50k Wörter schreibt oder nicht, ist ein Gewinner. Oder?

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